Archiv der Kategorie: Allgemein

Kirchliche Angebote in Zeiten von Corona

Auch wenn mit Wirkung vom 22. März 2020 die Gottesdienste und alle gemeindlichen Veranstaltungen abgesagt sind, bleiben wir für Sie da.
Sie erreichen uns zu den Bürozeiten und nach persönlicher Absprache.
Wenn Sie einen „Telefonbesuch“ wünschen, lassen Sie es mich bitte wissen. Wir vereinbaren einen Gesprächstermin.

Wenn Sie einer Risikogruppe angehören oder sich in häuslicher Quarantäne befinden und jemanden suchen, der für Sie einkaufen kann, melden Sie sich telefonisch unter 59788.
Wir haben ein Netz von hilfsbereiten Menschen, die Ihren Auftrag entgegennehmen.

Pfarramtliche Bescheinigungen oder Zeugnisse sind weiterhin im Büro erhältlich. Rufen Sie uns an.

Wenn Sie in der nächsten Zeit einen runden Geburtstag haben, werden Sie die Geburtstagsgrüße in Ihrem Briefkasten vorfinden. Die Mitglieder des Besuchsdienstes bleiben weiter unterwegs.

Die Konfirmandengruppe wird jetzt per E-Mail mit Unterrichtsstoff versorgt. Ob wir den Konfirmationstermin im Mai halten können, ist sehr ungewiss. Die Kirchenleitung empfiehlt, erst nach den Sommerferien zu konfirmieren.

Das Kinderferienprogramm für die erste Ferienwoche mussten wir für dieses Jahr leider absagen.

Lassen Sie uns verbunden bleiben im Gebet. Schauen wir sonntags um 9:30 Uhr den ZDF -Fernsehgottesdient – ob evangelisch oder katholisch. Die Glocken der Katholischen Kirche laden mit ihrem Geläut von 9:20 bis 9:25 dazu ein.

Jeden Tag um 19:00 Uhr läuten die Glocken in Heidesheim. Viele stellen dann eine Kerze ins Fenster – ein Licht der Hoffnung, ein Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit mit allen, die in Sorge und Ängsten sind. Wer möchte, betet ein Vaterunser.

Fernsehgottesdienste

Am 29.März, sowie am 12.April-Ostern,
und am 26.April übeträgt das ZDF ab 9:30 den Gottesdienst
live aus der Saalkirche.
Der Besuch ist nicht möglich, seien Sie aber unser Gast an Ihrem TV-Gerät.

Nähere Informationen erhalten Sie hier:
29.03.2020 9:30 „Nur Mut“ – https://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst/nur-mut-10967
12.04.2020 9:30 „Ostern“ – https://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst/ostern-10966

„BRUDER BLAU-AUGE“ ODER: DIE WAHRE GESCHICHTE VOM VERLORENEN SOHN

Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es bei den Geschwistern im Märchen wie in der Bibel meistens die Jüngsten sind, die eine besondere Rolle spielen? Der Kleinste findet als Dummling „Die Goldene Gans“, rettet Tier und Mensch in „Die Bienenkönigin“ oder gewinnt das Königreich in „Die drei Federn“; die jüngste Tochter knallt den „Froschkönig“ gegen die Wand, überlebt als siebtes Geißlein im Uhrenkasten oder rettet die „Zwölf Brüder“ und die „Sieben Raben“; der letztgeborene Bruder zieht aus, das „Fürchten zu lernen“, erbt den „gestiefelten Kater“ oder fängt den „goldenen Vogel“.

Ebenso ist es bei den biblischen Geschichten. Es sind die Jüngsten, die auserwählt sind und den Segen tragen: Abel wird dies zum Verhängnis; bei den Erzvätern und -müttern tragen die Jüngsten den Segen: Isaak, Jakob, Rahel, Benjamin; Mose, Gideon, David werden berufen, obwohl oder gerade weil sie ältere Geschwister haben; die jüngere Schwester Maria hat das bessere Teil erwählt.

Eine Umkehrung des Senioritätsprinzips, der herrschenden Werte in der Welt. Die unscheinbare Jüngste, der weltfremde „Bruder Blau-Auge“, die versonnene Träumerin – sie bestimmen hier den Lauf der Geschichten. Nicht, weil sie irgendwie besser, klüger oder stärker wären. Im Gegenteil. Sie zeichnen sich vielmehr dadurch aus, dass sich ihnen das fundamentale Angewiesen-Sein auf „Wünsche“ (Märchen) und „Wunder“ (Bibel) besonders erschließt, weil sie eben sonst nichts haben.

Ähnlich ist es bei der Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ (Luk 15,11ff.). Natürlich ist es wieder der Jüngere. Und auch er wird auf besondere Weise erfahren, wie fundamental angewiesen und zugleich wundersam angenommen er ist.

Aber: Kennen Sie eigentliche die wahre Geschichte? Ich meine, so wie es sich tatsächlich zugetragen hat? Viele Gleichnisse, die Jesus erzählt hat, erschließen sich erst wirklich, wenn man sie „auto-fiktional“ versteht: Es sind Erzählungen, die vom Erzähler handeln. Jesus wird in den Geschichten selbst zum Gleichnis. So ist das auch bei der Geschichte „Vom verlorenen Sohn“. Ich glaube, dass sich Jesus, der „einziggeborene“ Sohn Gottes, in dem jüngeren Sohn spiegelt. Und dass die Geschichte des „Sich-Verlierens“ eine ganz neue Dimension erhält, wenn man sie auf dem Hintergrund der freiwilligen Selbsthingabe Jesu liest. Ein Versuch:

Ein Vater im Himmel hatte einen einzigen jüngsten Sohn. Und der Sohn sprach zu dem Vater: „Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht.“ Und er gab es ihm.

Theologischer Impuls 43 von Dr. Thorsten Latzel
zum 8. Dezember 2019KOMPLETTE TEXTFASSUNG

Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung am 20. Mai 2019 um 19:30 Uhr

Herzliche Einladung zum Vortrag im Martin-Niemöller-Haus der Veranstaltungsreihe „Nicht(s) vergessen – Gut vorbereitet für die letzte Reise“: Christliche Bestattungsformen und die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Referent:Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, Pfarrer.

19:30 Uhr „Endstation – und was kommt danach?“ Christliche Bestattungsformen und die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Referent:Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, Pfarrer

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Kinderflohmarkt

Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Kinderflohmarkt geben. Sofern Sie einen Stand aufbauen wollen, bitten wir um vorherige Anmeldung im Evangelischen Pfarramt, Bergstr. 5, Tel 59788, Fax 56725 oder Mail: ev.kirchengemeinde@t-online.de